Wenn du selbstständig Geld verdienst, brauchst du Überblick. Sonst ist am Monatsende Chaos. Excel hilft dir dabei. Du trägst deine Zahlen ein. Excel rechnet den Rest.
Das funktioniert für viele Jobs gleich. Zum Beispiel für Coaching, Event-Jobs, kreative Arbeit oder auch jede andere Form der Selbstständigkeit. Es geht hier nur um Planung mit Zahlen.
1) Baue dir eine einfache Tabelle
Lege in Excel diese Spalten an:
A: Datum
B: Termin/Projekt
C: Stunden
D: Satz pro Stunde (€)
E: Einnahmen (€)
F: Kosten (€)
G: Gewinn vor Steuer (€)
H: Steuer-Rücklage (€)
I: Netto nach Rücklage (€)
J: Sparen (€)
2) Die wichtigsten Formeln
Einnahmen berechnen (Zeile 2):
In E2:
=C2*D2
Gewinn vor Steuer:
In G2:
=E2-F2
Steuer-Rücklage (z. B. 25% vom Gewinn):
In H2:
=WENN(G2>0;G2*0,25;0)
(Komma/Strich je nach Excel-Version. In DE meist ; und ,.)
Netto nach Rücklage:
In I2:
=G2-H2
Sparziel (z. B. 10% der Einnahmen):
In J2:
=E2*0,10
Dann ziehst du die Formeln nach unten.
3) Monatsübersicht mit Summen
Unter deiner Liste (z. B. Zeile 50) machst du Summen:
Gesamteinnahmen:
=SUMME(E2:E49)
Gesamtkosten:
=SUMME(F2:F49)
Gesamtgewinn:
=SUMME(G2:G49)
Steuer-Rücklage gesamt:
=SUMME(H2:H49)
Sparen gesamt:
=SUMME(J2:J49)
4) Praktischer Tipp: Fixkosten vs. variable Kosten
Besonders wichtig, wenn du Escort werden möchtest und regelmäßige Anfahrtskosten hast: Mach dir oben eine kleine Box:
Fixkosten pro Monat (z. B. Handy, Website, Miete fürs Büro):
Trage eine Zahl ein, z. B. in L2.
Variable Kosten pro Termin (z. B. Fahrt):
Trage eine Zahl ein, z. B. in L3.
Dann kannst du bei F2 auch rechnen (wenn du willst):
=$L$3
Fixkosten rechnest du separat in der Monatsübersicht dazu.
5) Warum das hilft
- Du siehst sofort: Was kommt rein?
- Du siehst sofort: Was bleibt übrig?
- Du legst Geld zurück für Steuern und Sparen, ohne Stress.
- Du erkennst schnell, ob du zu viele Kosten hast.
Wichtig: Die Steuer-Rücklage ist nur ein Planwert. Steuern sind je nach Situation unterschiedlich. Wenn du es genau brauchst, frag eine Steuerberatung.
