Mathematische Strategien, die beim Pokern wichtig sind

Kann es wirklich helfen, mit Mathematik die Gewinnchancen beim Pokern zu verbessern? Die meisten Freizeitspieler verlassen sich auf ihr Bauchgefühl und die Intuition, wenn es ums Pokerspielen geht. Von professionellen Spielern können wir allerdings lernen, dass es sich durchaus lohnt, einen Blick auf Poker-Mathematik und Wahrscheinlichkeiten zu werfen. Und wie die folgenden Beispiele zeigen, ist es manchmal weniger kompliziert, als es sich vielleicht anhört.

Berechnung der Pot Odds

Die Pot Odds geben darüber Auskunft, wie viel man bei einem bestimmten Pot einsetzen sollte, wenn man den Einsatz des Mitspielers kennt. Sie können in Prozent oder als Verhältnis angegeben werden. Wenn beispielsweise 10 € im Pott sind, der Gegner 5 € und man selbst ebenfalls 5 € auf den Tisch legt, dann beträgt der gesamte Pott 20 €. Hiervon liegt der eigene Anteil bei 25 %, bei denen man eine bessere Hand haben muss, um zu gewinnen. Wenn man Pot Odds auf traditionelle Weise angibt, dann teilt man 15 € durch den eigenen Einsatz von 5 €, um auf das 3:1 Verhältnis zu kommen.

Independent Chip Model (ICM)

Independent Chip Model oder “Unabhängiges Chip-Modell” ist eine Möglichkeit, zu erfahren, welchen Wert die eigenen Pokerchips zum Beispiel bei Turnieren haben. Im Verlauf des Turniers bedeutet die Verdopplung oder der Verlust der Hälfte der Chips nicht unbedingt, dass sie doppelt oder halb so viel wert sind. Beim ICM prüft man, auf welcher Position sich ein Spieler während des Turniers gerade befindet und wie die Gewinnchancen anhand seines Anteils an den gesamten Chips sind. So werden Chips von einem Pokerspieler, der es auf die Geldränge geschafft hat, mehr wert sein, als die von jemandem, der gerade das Sit-And-Go mit 50 € Preisgeld gewonnen hat.

Bestimmung der Outs

Die Bestimmung der Outs ist wichtig, wenn man erfolgreich spielen will und so gut wie jeder erfolgreiche Pokerspieler beherrscht diese Technik im Schlaf. Nachdem man die Pot Odds berechnet hat, kann man mithilfe der Outs bestimmen, wie hoch die Chance ist, die Gewinnerhand zu ziehen. Hierfür berechnet man einfach die Anzahl der Karten, die hierfür benötigt würden, die Outs. Diese teilt man durch die Anzahl der verbliebenen Karten im Spiel und erhält so die Wahrscheinlichkeit, mit der man die erforderlichen Karten zieht.

Erwartungswert EV

Erwartungswert oder Expected Value ist ein Thema, mit dem sich jeder Pokerspieler beschäftigen sollte. Hierbei wird die Wahrscheinlichkeit zum gebrachten Einsatz berechnet, mit dem man über einen längeren Zeitraum ein Spiel gewinnt oder verliert. Dieser statistische Wert ist ein gutes Indiz, wie gut die Fähigkeiten beim Poker sind. Liegt der EV auf lange Sicht im negativen Bereich, bedeutet das statistisch immer Verluste.

Fazit

Es kann sehr viel Spaß machen, beim Poker seine mathematischen Fähigkeiten zu trainieren und zu testen. Für die besten Pokerspieler gehört es natürlich dazu, die Gewinnchancen richtig einschätzen zu können. Wer generell Spaß an Casinospielen hat, kann sich im Internet sich an einer großen Auswahl an Online Casinos erfreuen. Viele bieten auch interessante Boni an. Dann sollte man sich jeweils über die Casino Bonus Umsatzbedingungen informieren und kann sofort mit dem Spielen beginnen.