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Mit Online Mathe-Nachhilfe das Abi vorbereiten

Der von vielen gefürchtete Endgegner beim Schulabschluss ist das Mathe Abitur. Gute Vorbereitung vertieft nicht nur das Wissen, sondern beruhigt auch die Nerven. Die Möglichkeiten hierzu sind zahlreich, sodass jeder Lerntyp den besten Weg findet.

Lernbücher

Wer selbstbestimmt büffeln will, für den ist Selbstlernen eine gute Option. Dafür braucht es passende Lernmaterialien und genügend Selbstdisziplin.

Das Mathebuch alleine bietet nicht genügend zusätzlichen Übungsstoff. Im Handel sind zahlreiche Lernbücher vorhanden, doch welches passt? Hier helfen eine sorgsame Vorabrecherche, das Lesen von Bewertungen und Tipps von ehemaligen Abiturienten, deren Abschluss noch nicht lange zurückliegt.

Das größte Problem beim selbstständigen Lernen ist jedoch die eigene Motivation. Mathe ist schließlich nicht das einzige Fach, für das gebüffelt werden muss. Ein Lernplan hilft hier. Und selbsterdachte Belohnungen verschaffen Motivation. Mit der Aussicht auf eine anschließende Runde Zocken oder eine Folge der Lieblingsserie lernt es sich doch gleich viel leichter.

Abi-Arbeitsgemeinschaft suchen oder gründen

In der Gruppe fällt das Üben nicht nur leichter, es macht auch oft mehr Spaß. Vor allem, wenn es sich bei den Mitgliedern der privaten Mathe-Arbeitsgemeinschaft um Freunde handelt. Die Hürde in dieser Runde eigene Schwächen einzugestehen und gezielt um Hilfe zu bitten, ist nicht hoch. Zudem sitzen alle im selben Boot. Mathestarke Klassenkameraden können Lernprobleme häufig gut nachvollziehen und verständig erklären. Doch nicht nur Mathe selbst, auch Prüfungsangst kann im gemeinsamen Kreis besprochen werden. Schon alleine das Wissen darum, mit der Panik nicht alleine dazustehen, bekämpft oft einen Großteil der Nervosität. Je nach Gruppenzusammensetzung kann sich die Angst jedoch auch hochschaukeln. Und gerade im Kreis von Freunden ist die Gefahr groß, dass das eigentliche Ansinnen, Mathe zu lernen, in den Hintergrund gerät.

Professionelle Nachhilfe

Bei professioneller Nachhilfe, egal ob von einer Privatperson oder einem Nachhilfeinstitut, steht Mathe garantiert im Fokus. Denn schließlich wird hier fürs zusätzliche Lernen bezahlt. Deshalb hat die helfende Person auch ein großes Interesse daran, dem Abiturienten ein möglichst gutes Mathe-Abi zu verschaffen. Denn gerade in der Nachhilfe-Branche sind Weiterempfehlungen ein Garant für weitere Kunden.

Doch nicht immer passen Wissensvermittelnde und Lernende zusammen. Und dann werden Nachhilfestunden leicht, für beide Seiten zur zähen, nervenraubenden Angelegenheit. Zudem sind Terminabsprachen nötig und Anfahrt / Abfahrt kosten Zeit und manchmal auch Geld. Diese Kombi kann gerade in der heißen Abi-Vorbereitungsphase zum zusätzlichen Stressfaktor werden. Eine Probestunde verschafft einen ersten Gesamteindruck und hilft so, Frust zu vermeiden.

Mathekurse Online

Nicht nur gratis Katzenvideos gibt es in der bunten, weiten Welt des Internets. Hier werden auch zig kostenlose Tutorials angeboten. Meist sind diese ansprechend aufbereitet, sodass das Ansehen Spaß macht. Ein großer Pluspunkt ist hierbei die zeitliche und räumliche Flexibilität. Im Schlafanzug abends mal eben Wissenslücken in Stochastik schließen? Selbsternannte Matheprofis machen dies online möglich.

Doch genau hier liegt auch der große Nachteil der gratis Lernvideos. Nicht immer ist der spaßige Online-Matheprofi auch tatsächlich fachlich versiert. Und wenn schon Zeit fürs Lernen aufgewendet wird, dann sollten Wissenslücken auch fundiert geschlossen werden. Gerade in diesem Bereich sind Empfehlungen von Freunden deshalb Gold wert. Alternativ schaut man in die Bewertungen ehemaliger Kursteilnehmer von Online Mathekursen und guckt sich im Internet auf Lernplattformen um oder vertraut Mathekurs-Empfehlungen anerkannter Bildungswebseiten.

Professionelle Online Hilfe

Online gibt es nicht nur kostenlose Tutorials von selbsternannten Profis. Hier wird auch professionelle Nachhilfe angeboten. Damit kann zum ausgesuchten Zeitpunkt und ganz entspannt von daheim aus gelernt werden. Der Knackpunkt: Die Teilnahme an solchen Programmen ist nicht umsonst. Und das baut einen gewissen Zwang auf. Zwei Faktoren, die einigen das Vergnügen nehmen.
Für andere wiederum kann dies der perfekte Weg sein. Wer eine Leistung gegen Geld anbietet, hat großes Interesse daran, seine Schüler zum Erfolg zu führen und somit weiterempfohlen zu werden. Dies gelingt nur mit verständlichen und angenehm zu schauenden Videos und einem guten Lernkonzept. Die Person vor dem Notebook hingegen will fürs Geld, ein entsprechendes Resultat und bleibt deshalb am Ball.

Welches ist nun der richtige Weg?

Wie so häufig im Leben gibt es auch hier kein Richtig oder Falsch. Da zusätzliches Lernen während der stressigen Abi-Vorbereitung Zeit und manchmal auch Geld kostet, sollte die gewählte Methode zum Lernenden passen. Für einige kann eine Kombination aus verschiedenen Vorbereitungsarten funktionieren. Für andere bringt ein Wechsel der Vorgehensweise den Erfolg. Auf jeden Fall ist es wichtig frühzeitig mit dem Lernen zu beginnen, damit viel Zeit bleibt den richtigen Weg hin zum erfolgreichen Mathe-Abi zu finden.

So funktionieren binäre Optionen

Viele Menschen haben von binären Optionen gehört, aber wissen nicht genau, was sie sind. Wir erklären euch in diesem Blogpost, worum es bei binären Optionen geht und was man dabei beachten sollte!

Einführung in den Handel mit binären Optionen

Binäre Optionen sind eine Art von Finanzderivaten, die es ermöglichen, vom Kursverlauf eines Basiswerts zu profitieren. Basiswerte können unter anderem Aktien, Indizes oder Rohstoffe sein. Beim Kauf einer binären Option setzt man auf die Kursentwicklung des Basiswerts: Steigt der Kurs, so ist die Option „im Geld“, sinkt der Kurs, ist die Option „aus dem Geld“.

Der große Vorteil von binären Optionen ist, dass man bereits mit einem geringen Kapitaleinsatz in den Handel starten kann. Die Höhe der Rendite ist vorab festgelegt und liegt meist zwischen 60 und 90 Prozent. Zudem ist der Handel mit binären Optionen sehr einfach und transparent gestaltet.

Wenn Sie also bisher noch keine Erfahrungen mit dem Handel von Finanzderivaten gesammelt haben, sind binäre Optionen eine gute Möglichkeit für Sie, erste Schritte in diese Richtung zu machen. Natürlich sollten Sie sich vorher genau informieren und mit dem Handel erst starten, wenn Sie die Risiken verstanden haben.

Alles, was Sie tun müssen, ist die Richtung des Kurses vorherzusagen – ob er steigen oder fallen wird – und Ihre Investition entsprechend zu setzen. Wenn Sie richtig liegen, erzielen Sie Gewinne; ansonsten verlieren Sie Ihre Investition.

Welche Risiken gibt es beim Handel mit binären Optionen?

Der Handel mit binären Optionen birgt einige Risiken, die man kennen sollte, bevor man sich dafür entscheidet. Zum einen ist da das Risiko des Verlustes des eingesetzten Kapitals. Dieses Risiko ist beim Handel mit binären Optionen besonders hoch, da die Kurse der Basiswerte sehr volatil sein können und sich in kurzer Zeit stark ändern können. Zudem sind die meisten binären Optionen nur für eine sehr kurze Laufzeit ausgelegt, so dass es schwierig ist, die Kurse richtig vorherzusagen.

Ein weiteres Risiko ist das sogenannte Liquiditätsrisiko. Dabei handelt es sich um das Risiko, dass man seine Position nicht zu dem Preis schließen kann, zu dem man es gerne möchte. Dieses Risiko ist besonders bei exotischen Optionen hoch, da hier der Markt oft weniger liquid ist.

Auch das Risiko von unfairen Brokern sollte nicht unterschätzt werden. Es gibt leider immer wieder Broker, die ihren Kunden nicht fair behandeln und ihnen beispielsweise nicht die Gewinne auszahlen, die sie erzielt haben. Solche Broker sollten möglichst gemieden werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Handel mit binären Optionen einige Risiken birgt. Man sollte sich dieser Risiken bewusst sein und entsprechend vorsichtig handeln.

Welche Broker gibt es?

Nachdem wir uns nun mit den Grundlagen der binären Optionen auseinandergesetzt haben, wollen wir uns in diesem Artikel den verschiedenen Brokern widmen, die es auf dem Markt gibt. Denn bevor man überhaupt erst mit dem Handel beginnen kann, muss man sich natürlich für einen Broker entscheiden. Doch die Auswahl ist groß und man sollte sich gut informieren, bevor man sich für einen bestimmten Anbieter entscheidet.

Hier sind Binäre Optionen Broker im Vergleich für Trader. Ganz allgemein lässt sich folgendes sagen:

Zunächst einmal gibt es die sogenannten Market Maker. Diese sind in der Regel Banken oder andere große Finanzinstitute. Sie stellen die Kurse für die verschiedenen Basiswerte selbst fest und bieten ihren Kunden dann entsprechende Handelsmöglichkeiten an. Allerdings sollte man hier vorsichtig sein, da es immer wieder Fälle von Manipulationen seitens der Broker gibt.

Eine weitere Möglichkeit sind so genannte ECN-Broker. Dabei handelt es sich um spezialisierte Unternehmen, die als Vermittler zwischen den einzelnen Händlern fungieren. Sie stellen lediglich die Plattform für den Handel zur Verfügung und bieten keine eigenen Kurse an. Daher können solche Broker auch nicht manipulieren und sind deshalb in der Regel etwas teurer als Market Maker.

Zuletzt gibt es noch die sogenannten STP-Broker. Diese arbeiten ähnlich wie ECN-Broker, allerdings werden hier die Kurse nicht von den einzelnen Banken und Institutionen, sondern vom Broker selbst festgelegt. Auch hier kann es also zu keiner Manipulation kommen und STP-Broker sind deshalb in der Regel die teuersten von allen.

Welchen Broker man letzten Endes wählt, ist natürlich immer eine persönliche Entscheidung. Allerdings sollte man sich gut informieren und am besten mehrere Anbieter vergleichen, bevor man sich für einen entscheidet.

Wo kann ich mich über den aktuellen Stand informieren?

Viele Menschen fragen sich, wo sie den aktuellen Stand der Dinge über binäre Optionen erfahren können. Die Wahrheit ist, dass es keine zentrale Quelle für diese Information gibt, da die meisten dieser Unternehmen offline agieren. Allerdings gibt es ein paar Quellen, an die man sich wenden kann, um immer auf dem Laufendem zu bleiben.

Zum einen gibt es Webseiten wie BinaryOptionsWire.com und BinaryOptionsChannel.com, die regelmäßig über Neuigkeiten in der Welt der binären Option informieren.

Außerdem sollte man die offizielle Website des jeweiligen Brokers besuchen und dort nach Newslettern und anderen Informationsangeboten Ausschau halten.

Fazit: Lohnt sich der Handel mit binären Optionen?

Binäre Optionen sind eine risikoreiche Anlageform, die jedoch schnelle Gewinne verspricht. Bevor Sie sich für den Handel entscheiden, sollten Sie sich gründlich über die Risiken informieren und sich genau überlegen, ob diese Art der Geldanlage das Richtige für Sie ist.

 

Besser in Mathe werden: Diese Tipps helfen

Mathematik ist ein fester Bestandteil des heutigen Unterrichtsstoffes, unabhängig davon, welche Schule, Klasse oder Universität man besucht. Auch wer sich nicht auf Mathematik spezialisieren will oder denkt, er wird es später nicht mehr benötigen, liegt falsch. Mathematik ist fester Bestandteil einiger Studiengänge und Berufe und ein gutes Verständnis ist deshalb sehr wichtig. Aber was tun, wenn Mathematik mir, oder meinem Kind so gar nicht liegt und die Noten immer schlechter werden?

 

Zu diesem Thema haben wir ein paar Tipps verfasst, die dabei helfen, die eigenen Mathematikkenntnisse zu verbessern und Mathematik in der Praxis und Theorie besser zu verstehen. Natürlich ist auch ein Mathe-Nachhilfelehrer ideal, um seine Mathe-Skills weiter zu verbessern. Es gibt aber auch zusätzliche Möglichkeiten, noch besser im Mathematikunterricht abzuschneiden. Aber wo fängt man an?

Im Unterricht gut aufpassen und Fragen stellen

Ob es sich um Dich selbst oder Dein Kind handelt, dem Matheunterricht seine volle Konzentration zu schenken, ist besonders dann wichtig, wenn man in Mathematik schlechte Noten nach Hause bringt oder einiges nicht versteht. Es ist wichtig, während des Unterrichts relevante Notizen zu machen und zu vermerken, wenn etwas unklar ist. Bei Fragen im Unterricht sollte sich keiner scheuen, denn die Chancen sind groß, dass man nicht der Einzige ist, der es nicht versteht.

Unterrichtsmaterialien sorgfältig durchgehen

Bevor man mit den Hausaufgaben oder dem weiteren Lesematerial beginnt, sollte man Notizen und das Unterrichtsmaterial noch einmal gründlich durchgehen. Dies hilft, das gelernte Wissen zu verfestigen und besser zu verstehen. Klingt simpel, ist aber effektiv. Sollte man etwas nicht verstehen, kann man seine Fragen aufschreiben und es sich von seinem Lehrer noch einmal erklären lassen.

Austausch mit Mitschülern oder Studenten

Eine Mathe-Gruppe nach der Schule zu formen, um sich mit anderen Mitschülern oder Studenten über das zu lernende Material auszutauschen, ist auch eine hilfreiche Methode, um seine Mathematikkenntnisse zu fördern.  Man kann gegenseitig Hausaufgaben oder Aufgaben prüfen und somit Fehler vermeiden und ein besseres Verständnis für seine Fehler entwickeln. Es muss nicht eine ganze Gruppe sein, man kann sich auch mit einem Freund oder einer Freundin, die in Mathematik begabt sind, austauschen.

Übung macht den Meister

Üben, üben und nochmals üben. Anfangen sollte man mit den Aufgaben und dem Lernstoff des Lehrers. Man kann seinen Lehrer auch um extra Aufgaben bitten. Die Prüfungen der Parallelklassen oder vergangener Klassen sind auch ein guter Weg, das Lernmaterial besser zu verstehen. Bei einem guten Buchladen erhält man hilfreiche Übungsbücher mit extra Aufgaben und zusätzlichem Lernmaterial. Auch online findet man heute zahlreiche Ressourcen und praktische Online-Tests, die das Wissen prüfen.

Lerne Deine Schwachpunkte kennen

Es ist wichtig, dass man sich selbst bewusst ist, wo die eigenen Herausforderungen liegen und was man nicht versteht. So kann man sich genau auf den Bereich konzentrieren und seine Schwachpunkte besser verstehen. Schwachpunkte zu erkennen, spart auch Zeit, denn so muss man nicht sämtliches Lehrmaterial noch einmal durchgehen, sondern kann sich nur auf seine eigenen Schwachpunkte konzentrieren.

Vorbereitung auf die Prüfung

Bei der Vorbereitung auf eine Prüfung, einschließlich der Abiturprüfung, gibt es ebenfalls hilfreiche Methoden, sich optimal vorzubereiten. Prüfungen der vergangenen Jahre sind ein guter Anhaltspunkt. Man sollte vor allem Themen identifizieren, die immer wieder vorkommen und diese sorgfältig durchgehen und gegebenenfalls an Schwachpunkten arbeiten. Für die Abiturprüfung erhält man ein Buch mit Abituraufgaben für das jeweilige Bundesland, welches zusätzlich bei der Vorbereitung von großer Hilfe sein kann.

Zinsrechnung so geht’s!

Die Zinsrechnung ist eines der nützlichsten mathematischen Themen, die man in der Schule lernt. Die Fläche einer Kurve zu berechnen ist nicht ganz so alltagstauglich, wie die Raten eines Kredites zu berechnen. Vor allem wenn man sich für Investments interessiert und rüber Dogecoin kaufen nachdenkt. Dabei kann die Zinsrechnung helfen zu berechnen, um wie viel das eigene Investment wächst bzw. schrumpft, je nachdem, wie sich der Dogecoin Kurs bewegt.

Die Grundlage: Prozentrechnung

Die Zinsrechnung basiert in erster Linie auf der Prozentrechnung. Deshalb hier eine kurze Wiederholung der Grundlagen dieser. Die drei wichtigen Begriffe und Zeichen sind natürlich: 

  • Grundwert: G
  • Prozentwert: W
  • Prozentsatz: p %

Die Formel um den Prozentsatz (p steht für die Nummer vor dem % Zeichen) zu berechnen geht wie folgt:

W/G = p %

Je nachdem welche Zahl du suchst, musst die Formel natürlich entsprechend umstellen.

Zinsberechnung: Begriffe und Formeln

Bei der Zinsberechnung geht es, wie der Name dir schon verrät, um die Berechnung der Zinsen für das Guthaben auf einem Sparkonto. Wenn du dir Geld von der Bank leihst, sind auch die Zinsen wichtig, die du an die Bank zahlen musst.

Deine Berechnung der Zinsen ist die gleiche wie die Prozentrechnung. Da das Rechnen mit Geld aus dem Finanzbereich kommt, werden hier andere Begriffe verwendet. Diese sind wie folgt:

Aus dem Grundwert (G) wird in der Zinsrechnung das Kapital (K), welches sowohl für Guthaben, aber auch für Kredit verwendet wird.

Prozentwert wird in der Zinsrechnung als Zinsen (Z) bezeichnet.

Der Prozentsatz wird in der Zinsrechnung zum Zinssatz, der aber immer noch mit einem p % dargestellt wird. Die Zinsen werden in der Regel „pro Jahr“ berechnet, welches durch ein „p. a.“ hinter p % angedeutet wird. „p. a.“ steht für „per annum“.

Die Zinsen, welche du innerhalb eines Jahres erhalten wirst, kannst du dann wie Folgenden berechnen. Nicht erschrecken in dieser Formel werden nicht p % verwenden, sondern p und dann durch den Faktor 100 teilen, das Ergebnis ist aber dasselbe.

Z = (K x p) / 100

Beispiele für die Zinsrechnung

Die Theorie ist natürlich immer wichtig, aber um die Zinsrechnung wirklich zu verstehen, braucht es in erster Linie Beispiele, an denen man erkennen, wie die Formel verwendet wird. 

Berechnung von Zinsen

Lisa legt ein Kapital K = 700 € an. Der Zinssatz beträgt p % = 0,03 = 3 % p.a., das bedeutet: p = 3. Die Zinsen für ein ganzes Jahr kann man nun mit der Formel zur Zinsrechnung berechnen.

Zinsen für das Jahr:

Z = (K x p) / 100

Z = (700 x 3) / 100

Z = 2100 / 100

Z = 21

Mit dieser kurzen Rechnung hast du herausgefunden, dass Lisas Kapital nach einem Jahr Zinsen von 21 € erhält. Doch das ist nicht alles, was du mit dieser Formel berechnen kannst, auch Zinsen pro Monat oder Tag sind möglich. So sehen die Formeln dafür aus:

Zinsen pro Monat oder Tag

Die Berechnung hierfür ist ganz einfach. Wenn du pro Monat suchst, dann teilst du die Jahreszinsen einfach durch 12 solltest du pro Tag suchen, dann durch 360, da ein Bankjahr nur 360 Tage hat. 

Z = ((K x p) / 100) / 12

Z = ((700 x 3) / 100) / 12

Z = (2100 / 100) / 12

Z = 21 / 12

Z = 1,75

Wenn du nach K oder p suchst, musst die Formeln natürlich entsprechend umstellen.

Zins und Zinseszins

Lisa verdient Z = 21 € mit einem p % = 0,03 und einem K = 700 €. Diese Zinsen werden dem Kapital hinzugerechnet. Das bedeutet, dass Lisa nach einem Jahr bereits 700 € + 21 € = 721 € hat. Sie kann das Geld wieder mit p % = 0,03 (also p = 3) anlegen. So entwickelte sich das Kapital wie folgend:

Z = (721 x 3) / 100 = 21,63

Im Zweiten Jahr erhält sich also 0,63 € mehr in Zinsen, da das Ausgangskapital um 21 € gewachsen ist. Diesen Effekt nennt man Zinseszins. In der Regel wird diese Formel dafür verwendet:

N steht hier für die Zahl der Jahre. In unserem Beispiel würdest du also für n = 2 eintragen. Dadurch erhältst du die folgende Rechnung: 

Mit diesen Formeln solltest du einen guten Überblick über die wichtigsten Rechnungen in der Zinsrechnung erhalten.

 

Wie berechnet man die Gewinnwahrscheinlichkeit im Lotto und gibt es eine Strategie zum Gewinnen?

Laut dem Statistikportal Statista spielen rund 7,1 Millionen Bundesbürger regelmäßig Lotto. 22 Millionen Menschen, also gut ein Viertel der Deutschen geben gelegentlich einen Tipp ab, etwa, wenn sich ein großer Jackpot beim Spiel 6 aus 49 angesammelt hat. Der Umsatz des Deutschen Lotto- und Toto-Blocks im Jahr 2021 betrug 7,9 Milliarden Euro. Die Chance auf einen „Sechser“ mit Superzahl im Lotto liegt bei 1 zu 139,8 Millionen. Für einen Sechser ohne Superzahl liegt die Wahrscheinlichkeit immerhin noch bei 1: 15,5 Millionen. Doch wie berechnet man eigentlich die Gewinnwahrscheinlichkeit und gibt es eine Online Lotto Strategie, um seine Gewinnchancen zu verbessern?

Wahrscheinlichkeit ändert sich mit jeder gezogenen Kugel

 Um den Jackpot beim Spiel 6 aus 49 zu knacken, müssen zunächst die sechs richtigen Kugeln aus einem Topf mit insgesamt 49 Kugeln gezogen werden. Die Chance, vor dem Ziehen der ersten Kugel sechs Richtige zu haben, liegt bei 49/6. Vor dem Ziehen der zweiten Kugel sind dann nur noch 48 Kugeln im Topf und es fehlen noch 5 richtige Zahlen, sodass die Chance bei 48/5 liegt. Für die Gesamtwahrscheinlichkeit auf sechs richtige Zahlen müssen nun die Einzelwahrscheinlichkeiten für alle sechs Kugeln bei abnehmender Gesamtzahl der Kugeln im Topf multipliziert werden, also 49/6 x 48/5 x 47/4 x 46/3 x 45/2 x 44/1. Es ergibt sich für diese mathematische Kombination ein Wert von 1:13,98 Millionen. Um nun noch die Superzahl für den Jackpot zu treffen, muss eine weitere Kugel aus insgesamt zehn Kugeln richtig gezogen werden. Die Wahrscheinlichkeit verringert sich also um den Faktor 10, sodass sich eine Gesamtwahrscheinlichkeit von 1:139,8 Millionen für einen Sechser mit Zusatzzahl ergibt.

Lottostrategien für 6 aus 49

Für die Tippabgabe gibt es gleich mehrere Lotto Strategien. Bei praxistipp.com gibt es detaillierte Anleitungen. Die erste wäre zum Beispiel, mehr als sechs Zahlen zu tippen. Der Deutsche Lotto- und Totoblock bietet hierzu spezielle Systemscheine wie für das Vollsystem mit bis zu 10 Zahlen, die in einem Feld angekreuzt werden können. Mit den über die sechs Zahlen hinaus getippten Zahlen ergibt sich eine höhere Feldabdeckung, die zu einer höheren Gewinnwahrscheinlichkeit führt. Außerdem sind mit einem solchen System durch die Anzahl der abziehenden Tipps Mehrfachgewinne in den unteren Gewinnklassen möglich. Das Problem ist, dass der Lottoschein dadurch insgesamt teurer wird. So steigt der Preis für einen Tipp mit 7 Zahlen von 1,25 € auf 8,40. Bei 10 Zahlen in einem Feld kostet der Tipp 252 €. Ein solches Vollsystem oder auch die verschiedenen Teilsysteme eignen sich daher insbesondere für Tippgemeinschaften. Diese müssen sich die Gewinne, die mit dem Systemschein erzielt werden, jedoch entsprechend der Anzahl der Mitspieler teilen.

Muster beim Tippen vermeiden

Eine andere Online Lotto Strategie, für bessere Ergebnisse beim Lottospielen, richtet sich auf möglichst hohe Auszahlungsquoten, wobei die Gewinnwahrscheinlichkeit gleich bleibt. Diese Strategie geht von einem typischen Tippverhalten vieler Spieler aus und soll vermeiden, dass ein Gewinn in einer der ersten Gewinnklassen mit möglichst wenigen Mitspielern geteilt werden muss. Ein Tipp lautet zum Beispiel, dass bestimmte geometrische Muster auf den Feldern wie diagonale, vertikale oder horizontale Reihen in einem Feld vermieden werden, da solche Muster von sehr vielen Spielern getippt werden, was im Gewinnfall mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer geringeren Auszahlungsquote führt. Das Gleiche gilt für Tippreihen wie 1,2,3,4,5,6 oder ähnliche Tipps.

Beispiel: Am 25. April 1984 wurden die Zahlen 1,3,5,9,12 und 25 gezogen. Am Ende gewannen 69 Spieler und mussten sich den Gewinn von gerade teilen, sodass gerade einmal 10.000 € ausgezahlt wurden.

Die berühmte Lottogewinnformel von Stefan Mandel, funktioniert inzwischen nicht mehr, da die Lottosysteme umgestellt wurden.

Auf Zwangsausschüttungen achten

Eine Besonderheit bei 6 aus 49 ist, dass es bei einer Jackpothöhe von 45 Millionen Euro oder mehr eine Zwangsausschüttung gibt. Der Jackpot wird dann garantiert ausgezahlt. Das bedeutet, dass auch Spieler mit einem einfachen Sechser oder sogar mit einem Fünfer oder im Extremfall auch mit einem Vierer den Jackpot gewinnen können, wobei in den unteren Gewinnklassen wesentlich mehr Gewinner vorhanden sein werden, die sich den Jackpot dann ebenfalls teilen müssen.

Mittwochs spielen

Viele Lottospieler geben nur einmal pro Woche einen Lottoschein ab, und zwar hauptsächlich samstags. Bei der Mittwochsauslosung sind erfahrungsgemäß wesentlich weniger Spieler dabei. Durch die höhere Zahl der Lottospieler am Samstag steigt die Wahrscheinlichkeit, dass mehrere Spieler einen Sechser oder sogar einen Sechser mit Superzahl tippen und sich folgerichtig den Gewinn teilen müssen. Der Vorteil der Mittwochsziehung liegt also in einer höheren Auszahlungsquote, dadurch, dass weniger Spieler spielen.

Wie wir ohne Chemie und Mathematik nicht leben können

Chemie und Mathematik sind zwei der Grundlagenwissenschaften, auf denen unsere moderne Gesellschaft fußt. Ohne sie wäre unser Leben undenkbar! Viele Menschen haben Angst vor Chemie und Mathematik. Dabei sind beide Fächer gar nicht so schwer, wie viele denken! Wir erklären euch, warum Chemie und Mathematik so wichtig für unseren Alltag sind. Auch Mathematik ist überall um uns herum – auch wenn man es oft gar nicht merkt. Viele Menschen haben Angst vor dem Fach, weil sie denken, es sei zu kompliziert. Doch das stimmt absolut nicht! In diesem Blog-Post erklären wir euch ganz genau, warum Mathematik so wichtig für unseren Alltag ist und warum ihr keine Angst davor haben müsst!

Die Bedeutung von Chemie in unserem täglichen Leben

Chemie ist allgegenwärtig und beeinflusst unser tägliches Leben auf vielfältige Weise. Zu den Produkten, die wir dank der Chemie nutzen können, gehören zum Beispiel Medikamente, Kosmetika, Lebensmittel und Reinigungsmittel. Auch viele Materialien wie etwa Kunststoffe und Textilien sind ohne die chemische Industrie nicht denkbar.

Doch Chemie ist nicht nur in unserer materiellen Umwelt präsent, sondern auch in unserem Körper. Jede Zelle besteht aus chemischen Substanzen, und auch unsere DNA ist ein komplexes chemisches Molekül. Wir atmen Sauerstoff ein, um Energie für unseren Körper zu produzieren – ein Prozess, bei dem chemische Reaktionen ablaufen.

Auch unsere Gedanken sind chemisch bedingt: Die Neurotransmitter im Gehirn steuern unsere Stimmung und unser Verhalten. Kommt es zu einem Ungleichgewicht dieser Botenstoffe, kann es zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder ADHS kommen.

All diese Beispiele zeigen, wie sehr Chemie unser Leben beeinflusst. Ohne sie wäre ein modernes Leben in unserer heutigen Gesellschaft nicht möglich.

Wie wichtig ist Mathematik für unser tägliches Leben?

Mathematik ist eine Schlüsselwissenschaft, die uns hilft, die Welt um uns herum zu verstehen. Ob wir es merken oder nicht, wir gebrauchen sie jeden Tag – beim Einkaufen, beim Autofahren oder sogar beim Kochen.

Natürlich können wir auch ohne Mathematik leben, aber unser Leben wäre sehr viel schwieriger und weniger bequem. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Sie müssten Ihr Auto selbst reparieren, ohne Zugriff auf technische Daten und Anleitungen. Oder versuchen Sie mal, ein neues Rezept auszuprobieren, ohne die Zutaten abzuwiegen oder die Garzeit einzuhalten. In beiden Fällen wäre es sehr viel schwieriger, ohne Mathematik zurechtzukommen.

Deshalb ist es wichtig, dass wir uns mit Mathematik auseinandersetzen und sie verstehen lernen. Auch wenn wir sie nicht immer bewusst nutzen, so hilft sie uns doch dabei, unseren Alltag besser zu meistern.

Warum können wir ohne Chemie und Mathematik nicht leben?

Wenn wir uns die Welt um uns herum anschauen, ist es offensichtlich, dass Chemie und Mathematik überall zu finden sind. Chemie ist die Wissenschaft, die die Elemente und ihre Reaktionen untersucht. Mathematik ist die Wissenschaft der Zahlen und der Berechnungen. Beide sind unerlässlich für unseren Alltag.

Chemie ist in allem, was wir tun, präsent. Ob wir essen, trinken, atmen oder schlafen – überall finden chemische Reaktionen statt. Die Luft, die wir einatmen, besteht aus Sauerstoff und Stickstoff. Diese beiden Elemente reagieren miteinander und bilden das Gas Stickstoffdioxid. Dieses Gas ist giftig und kann zu Atemnot führen. Wenn wir essen, nehmen wir Nährstoffe auf, die unseren Körper braucht, um zu funktionieren. Diese Nährstoffe werden in unserem Magen-Darm-Trakt chemisch verarbeitet und in energiereiche Moleküle umgewandelt. Ohne Chemie könnten wir also nicht leben.

Auch Mathematik ist allgegenwärtig. Jedes Mal, wenn wir etwas kaufen, müssen wir rechnen. Wir müssen herausfinden, ob wir genug Geld haben und ob der Preis fair ist. Auch beim Kochen oder Backen müssen wir oft exakte Mengenangaben einhalten, damit das Essen gut gelingt. Auch Verkehrsteilnehmer müssen sich ständig mit Zahlen auseinandersetzen: Sie müssen Geschwindigkeiten berechnen und Abstände einschätzen. Ohne Mathematik könnte unsere moderne Gesellschaft nicht funktionieren.

Periodensystem und Grundrechenarten

Wir können uns das Periodensystem als eine Tabelle vorstellen, in der die verschiedenen Elemente angeordnet sind. Auf diese Weise können wir sehen, welche Elemente miteinander verbunden sind und wie sie aufeinander wirken. Die meisten Menschen denken jedoch nicht darüber nach, wie dieses System entstanden ist oder warum es so wichtig ist.

Das Periodensystem der Elemente entstand aus dem Bedarf heraus, die chemischen Elemente zu ordnen und zu verstehen, wie sie miteinander interagieren. Dies war keine einfache Aufgabe, denn zu Beginn gab es keine Möglichkeit, die Elemente direkt zu untersuchen. Stattdessen mussten Wissenschaftler sich auf Beobachtungen und Experimente verlassen.

Einer der ersten Wissenschaftler, die versuchten, das Periodensystem zu entwickeln, war Dmitri Mendeleev. Er beobachtete, dass, wenn man die Elemente nach ihrem Atomic Number (Anzahl der Protonen) ordnete, bestimmte Elemente ähnliche Eigenschaften hatten. Zum Beispiel hatten elemente mit den Atomic Numbers 3 (Lithium), 11 (Sodium) und 19 (Potassium) ähnliche Eigenschaften. Mendeleev entwickelte das Periodensystem weiter und ordnete die Elemente in Gruppen ein, die sogenannten „Periods“ (Zeiträume).

Heute ist das Periodensystem ein unverzichtbarer Bestandteil der Chemie und wird täglich von Wissenschaftlern und Studierenden genutzt. Es hilft uns, die Eigenschaften der verschiedenen Elemente zu verstehen und ermöglicht uns die Planung komplexer chemischer Reaktionen. Ohne das Periodensystem der Chemie wäre es nahezu unmöglich, unsere modernen Gesellschaften zu betreiben.

Fazit

Ohne Chemie und Mathematik können wir nicht leben. Diese beiden Fächer sind die Grundlage für so viele andere Bereiche unseres Lebens. Wir brauchen sie, um zu verstehen, wie die Welt um uns herum funktioniert. Wir brauchen sie, um komplexe Probleme zu lösen. Und wir brauchen sie, um neue Technologien und Innovationen zu entwickeln.

Eigenkapitalrentabilität

Unter der Eigenkapitalrentabilität versteht man eine Art Kennzahl zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit von Unternehmen. Man spricht hierbei auch von der Eigenkapitalrendite, oder vom „Return of Equity“ im englischen Raum. Was zunächst komplex klingt, ist aus mathematischer Sicht jedoch relativ einfach zu lösen. Unternehmen nutzen die Eigenkapitalrentabilität, um anzugeben, mit wieviel Prozent sich das Eigenkapital verzinst. Mit diesem Wert können sich die wirtschaftlichen Faktoren der Unternehmen vergleichen lassen. So kann eine hohe Eigenkapitalrendite für großes Wirtschaftswachstum stehen.

Formel zur Berechnung der Eigenkapitalrentabilität

Mathematisch gesehen ist die Berechnung der Eigenkapitalrentabilität ein Leichtes. Somit wird lediglich der Jahresüberschuss des Unternehmens nach Abzug der Steuern durch das Eigenkapital geteilt und am Ende mit 100 multipliziert.

Eigenkapitalrentabilität (%) = Jahresüberschuss/Eigenkapital x 100

Den Jahresüberschuss kann man der Gewinn- und Verlustrechnung des gesuchten Jahres entnehmen. Die Multiplikation mit 100 ist final nötig, um die gesuchte Prozentzahl zu ermitteln. Hierbei handelt es sich lediglich um einen Teil der Prozentrechnung. Als Ergebnis erhält man somit die Verzinsung des Eigenkapitals des Unternehmens.

Beispiel zur Berechnung der Eigenkapitalrentabilität

Sofern man die Zahlen der Gewinne sowie des Eigenkapitals eines Unternehmens kennt, können diese Werte in die Formel zur Berechnung der Eigenkapitalrentabilität eingefügt werden, um die Verzinsung des Eigenkapitals zu berechnen. In unserem fiktiven Beispiel hat das Unternehmen XY Eigenkapital in Höhe von 200 Millionen Euro. In diesem Jahr hat dieses Unternehmen einen Jahresüberschuss von 50 Millionen Euro vorzuweisen. Ergo müsste dieser Jahresüberschuss durch das Eigenkapital des Unternehmens geteilt werden. Eingefügt in der Formel zur Berechnung der Eigenkapitalrentabilität würde dies wie folgt aussehen:

Eigenkapitalrentabilität (%) = 50.000.000/200.000.000 x 100

 50.000.000/200.000.000 x 100 = 25 Prozent

 Die Eigenkapitalrentabilität des Unternehmens XY beträgt somit 25 Prozent.

Was besagt die Eigenkapitalrentabilität?

Die Eigenkapitalrentabilität ist gerade für Aktionäre und potentielle Investoren äußerst wichtig. Mit diesem Wert kann abgelesen werden, ob es rentabel ist, in das Unternehmen zu investieren. Es ist somit ein Indiz zur Bestimmung der Wirtschaftlichkeit. So kann eine ungewöhnlich niedrige Eigenkapitalrentabilität auf zu viel gebundenes Kapital hindeuten. Ebenso könnte dies ein Indiz für unnötig hohe Vorratsbestände sein. Andersherum kann eine ungewöhnlich hohe Eigenkapitalrentabilität auf eine kurzfristige Ausnahmesituation hinweisen. Dies wäre im Falle eines konjunkturzyklischen Hochpunkts möglich.

Der Leverage-Effekt

Wer sich mit der Eigenkapitalrentabilität einmal auseinandergesetzt hat, wird über kurz oder lang auch auf den sogenannten Leverage-Effekt stoßen. Denn die zu ermittelnde Kennzahl kann durch zusätzliches Fremdkapital verbessert werden. Dieser Effekt, der nun aufgrund der Mitnahme des Fremdkapitals entsteht und die Eigenkapitalrentabilität erhöht, nennt sich Leverage-Effekt. Dieser Effekt beschreibt eine Art Hebelwirkung, bei der aufgrund kleinerer Veränderungen der Variablen große Ausschläge im Resultat der Berechnung möglich sind. Man unterscheidet hierbei zwischen dem positiven und dem negativen Leverage-Effekt.

Positiver Leverage-Effekt:

Zinssatz des Fremdkapitals < Gesamtkapitalrentabilität

 Negativer Leverage-Effekt:

Zinssatz des Fremdkapitals > Gesamtkapitalrentabilität

Von einem positiven Leverage-Effekt spricht man, wenn der Zinssatz des Fremdkapitals kleiner als die Gesamtrentabilität ist. Sobald der Fremdkapitalzinssatz jedoch höher als die Gesamtrentabilität ist, bezeichnet man dies als negativen Leverage-Effekt.

Eigenkapitalrentabilität und der Leverage-Effekt

Mit der Hinzunahme des Leverage-Effekts muss die Formel zur Berechnung der Eigenkapitalrentabilität angepasst werden. In unserem Beispiel investiert das Unternehmen XY 500.000 Euro in eine neue Gerätschaft und erzielt in diesem Jahr 2,5 Millionen Euro. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt nach der herkömmlichen Formel somit 20 Prozent:

Eigenkapitalrentabilität (%) = 500.000/2.500.000 x 100

 500.000/2.500.000 x 100 = 20 Prozent

Nehmen wir aber nun an, das neue Gerät wird zur Hälfte mit Fremdkapital finanziert, welches zu 5 Prozent verzinst wird. Dem gegenüber stehen somit 50% Eigenkapital. Zur Berechnung benötigt man die Leverage-Formel, die wie folgt aussieht:

REK = RGK + FK/EK x (RGK – i)

Nun muss zunächst das Fremdkapital (FK) und das Eigenkapital (EK) berechnet werden.

FK = 0,5 x 500.000 = 250.000

EK = 0,5 x 500.000 = 250.000

Somit würde die Formel wie folgt aussehen:

0,2 + 250.000/250.000 x (0,2 – 0,05) = 0,18

Im nächsten Beispiel würde das Unternehmen XY jedoch die neue Gerätschaft mit 70 Prozent durch das Fremdkapital finanzieren. Hierbei wären lediglich 30 Prozent der Eigenanteil. Der Fremdkapitalzinssatz wäre wieder mit 5 Prozent angesetzt. In dem Fall würde die Formel zur Berechnung der Eigenkapitalrentabilität wie folgt aussehen:

REK = RGK + FK/EK x (RGK – i)

FK = 0,7 x 500.000 = 350.000

EK = 0,3 x 500.000 = 150.000

0,2 + 350.000/150.000 x (0,2 – 0,05) = 0,38

Wie man anhand des Beispiels sehen kann, nimmt die Eigenkapitalrentabilität mit zunehmendem Grad der Verschuldung zu.

 

 

 

Hilfreiche Bücher über Kryptowährungen

Während vor zwanzig Jahren noch niemand wusste, was Kryptowährungen sind, hören Sie heute wahrscheinlich, wie die Leute beim Morgenkaffee oder beim Joggen darüber sprechen – Sie würden sicherlich keine Dinnerparty überstehen, ohne dass das Thema zur Sprache kommt!

Auch wenn viele Menschen auf den Zug der Kryptowährungen aufspringen wollen, lohnt es sich, wie bei allen Finanzangelegenheiten, zuerst ein paar Hausaufgaben zu machen. Wie bei allem, was mit Geld zu tun hat, ist Wissen Macht, also lesen Sie zuerst ein wenig, um der Masse voraus zu sein.

Was ist Kryptowährung?

Im Grunde genommen ist Kryptowährung einfach ein Begriff für eine digitale Währung. Das musste früher oder später passieren, da wir unser Leben zunehmend online leben. Kryptowährungen sind derzeit dezentralisiert (d. h., es gibt keine zentrale Bankbehörde).

Während die Regierungen immer noch mit den Ideen kämpfen, wie man Kryptowährung regulieren kann, ist es jetzt so weit, dass die Investmentbank JP Morgan Chase vor kurzem die erste Kryptowährung eingeführt hat, die von einer US-Bank unterstützt wird.

Man kann also mit Sicherheit sagen, dass Kryptowährungen – unabhängig davon, was die Regierungen darüber denken – wahrscheinlich auf Dauer Bestand haben werden. Und das bedeutet, dass wir alle die Grundlagen verstehen müssen.

Dies ist eine Welt, in der sich die Dinge schnell ändern und erneuern können, aber wenn Sie erst einmal die Grundlagen verstanden haben, wird es nicht allzu schwierig sein, mit diesen Veränderungen Schritt zu halten.

Hier sind die Bücher, die Sie in Konzepte wie die Kryptowährungs-Brieftasche, die Blockchain und alles andere, was Sie wissen müssen, einführen werden. Und wenn Sie erst einmal Fuß gefasst haben und denken, dass es an der Zeit sein könnte zu investieren, denken Sie darüber nach, sich einen Minikredit sofort zu besorgen, um Ihnen auf Ihrem Weg zu helfen!

Der Bitcoin-Standard von Saifedean Ammous – ein Amazon-Bestseller

Dieses Buch ist ein hervorragender Einstieg, denn es ordnet die Kryptowährung in eine lange Reihe von Methoden ein, mit denen die Menschen Waren einen Wert zuweisen.

Auch wenn Sie sicherlich alles über Kryptowährungen erfahren werden, ist dieses Buch eine durchdachte Untersuchung des größeren Bildes der Geldtheorie und der Frage, wie genau sich Kryptowährungen längerfristig auf uns auswirken werden, und eignet sich hervorragend als Einführung in das Thema.

Die Grundlagen von Bitcoins und Blockchains von Antony Lewis

In diesem Buch wird kurz und bündig erklärt, was genau Kryptowährung ist und wie sie funktioniert. Wenn Sie die Technologie hinter Blockchain verstehen wollen und das Gefühl haben, dass Sie mit der gesamten Terminologie, die mit Kryptowährung einhergeht, vertraut sind, dann ist dieses Buch eine aufschlussreiche Lektüre.

Blase oder Revolution: Die Zukunft von Bitcoin, Blockchains und Kryptowährungen von Neel Mehta, Adi Agashe, und Parth Detroja

Seien wir ehrlich, Sie werden ein wenig von der Geschichte der Kryptowährungen mitbekommen, egal welches Buch Sie lesen, aber dieses Buch ist für Sie, wenn Sie unentschlossen sind – oder lautstark verkünden, dass Bitcoin nicht überleben kann und Geldverschwendung ist. Dieses Buch ist absolut vollgepackt mit Informationen, die Ihnen einige Fakten liefern, damit Sie sich Ihre eigene Meinung bilden können, und ist eine umfassende Untersuchung dieser neuen Technologie.

Abgesehen von diesen Empfehlungen gibt es eine riesige Auswahl an Büchern über Kryptowährungen, so dass Sie sicher etwas finden werden, das Ihre Fragen beantwortet und Sie auf den Weg zu Ihrer eigenen digitalen Währung bringt!

E-Learning

Die Pandemie hat dem Alltag und Leben vieler Menschen eine neue Dynamik verliehen. Dreh- und Angelpunkt ist das eigene zuhause. Dort befinden sich nicht länger nur Schlafzimmer, Wohnzimmer und Küche, sondern ebenfalls das Homeoffice und Möglichkeiten, um sich weiterzubilden. Diese Optionen bestehen in Form des E-Learning. Dieser Ratgeber zeigt, was sich hinter diesem Begriff verbirgt und welche Angebote schon heute zur Auswahl stehen.

Was ist E-Learning eigentlich?

E-Learning ist die Abkürzung für Electronic Learning und fasst darin so gut wie alle Optionen zusammen, die vorhanden sind, um das Lernen auch zuhause oder am Arbeitsplatz zu ermöglichen. In den letzten Jahren hat durch das Coronavirus die große Stunde des E-Learnings geschlagen. Die Motivation zum E-Learning besteht in der Regel aus zwei Faktoren. Der erste Faktor zeigt sich anhand der eigenen Motivation. Hierbei kann es sich zum Beispiel um ein Studium neben dem Beruf handeln oder andere Fortbildungen, die dem beruflichen Weiterkommen dienen.

Der zweite Faktor besteht aus Anforderungen des Berufs. Wird zum Beispiel am Arbeitsplatz eine neue Software verwendet oder Veränderungen angekündigt, machen sich die Arbeitgeber oftmals die Vorteile des E-Learnings zunutze. Die Mitarbeiter können einzeln geschult werden, sodass nicht mehrere Mitarbeiter zur gleichen Zeit ausfallen. Zahlreiche der Lerninhalte erlauben es im eigenen Tempo zu lernen und somit Inhalte bei Bedarf auch mehrfach zu wiederholen. Über Tests oder Prüfungen erhalten die Arbeitgeber zudem ein direktes Feedback, wie sich die Mitarbeiter in der Fortbildung geschlagen haben. Das E-Learning ist aufgrund der Flexibilität mehr als nur ein kurzfristiger Trend, sondern besitzt das Potenzial, die Zukunft des Lernens maßgeblich mitzugestalten.

Ist E-Learning für jeden geeignet?

Prinzipiell bietet sich das E-Learning für jeden an, der beruflich neue Ziele verfolgen oder das Wissen im eigenen Fachgebiet auf den neuesten Stand bringen möchte. Wie bei allen Bildungsangeboten und Weiterbildungen reicht der reine Vorsatz noch nicht aus, um erfolgreich zu sein. Im Vergleich zum Lernen an einer Schule oder Universität befinden sich die Lehrkräfte beim E-Learning nicht im gleichen Raum. Fragen zu stellen kann somit erschwert werden oder Verzögerungen beinhalten. Die elektronische Art zu lernen, erfordert daher ein hohes Maß an Konzentration und Eigenverantwortung.

Handelt es sich um Bildungsangebote, die nicht nach wenigen Stunden abgeschlossen sind, sondern die Teilnehmer Wochen, Monate oder wie ein Studium sogar Jahre begleiten, ist die Fähigkeit gefragt, sich selbst motivieren zu können. Fehlt diese Fähigkeit, kann es schwerfallen, nicht nur einzelne Etappensiege zu erzielen, sondern das eigentliche Ziel zu erreichen. Es erfordert daher auch viel persönlichen Einsatz, um durch das Electronic Learning seine Ziele zu verwirklichen.

Ein weiterer Punkt, der für das E-Learning von Bedeutung ist, gehört zum Lernen ohne Klassenkameraden oder Kommilitonen. Ist eine Community auf den Plattformen vorhanden, findet der Austausch in erster Linie online statt. Gleichzeitig erfordert das Lernen einen nicht zu unterschätzenden Zeitaufwand. Es bietet sich daher an vor dem Beginn eines Onlinestudiums oder anderer zeitintensiver Lerninhalte zu überlegen, ob sich das Lernen mit dem derzeitigen Alltag verbinden lässt.

Die großen E-Learning Anbieter und Plattformen

Es gibt zahlreiche Plattformen und Anbieter. Hier die wichtigsten:

Coursera

Coursera bietet sich als Plattform für Einzelpersonen ebenso an als auch für Unternehmen. Vertreten ist Content aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Bereichen, die unter anderem Wirtschaft oder auch Gesundheit umfassen. Die Teilnahme an den Kursen oder Schulungen kann über die Erstellung eines Zertifikats bei Erreichen der jeweiligen Lernziele nachgewiesen werden. Vergleichbar mit anderen Anbietern sind auch auf der Webseite von Coursera kostenlose Inhalte zu finden, um sich einen Eindruck der Qualität der Angebote zu verschaffen.

Udemy

Udemy ist eine amerikanische Plattform, die unter anderem Schwerpunkte im Bereich IT & Software setzt. Die Erfahrung von über 10 Jahren seit dem Start ist diesem Anbieter deutlich anzumerken. Das gilt sowohl für die professionelle Aufmachung der Plattform als auch die schon vorhandenen 185.000 Kurse. Udemy bietet sich darüber hinaus auch für Lehrer als Einstieg in das E-Learning an. Die Erstellung von Kursen ist ebenso eine Option als die Plattform ausschließlich zu Fortbildungszwecken zu nutzen.

Docebo

Docebo ist eine Plattform, die sich mehr an Fortgeschrittene richtet. Die ersten Gehversuche mit dem E-Learning zu übernehmen können mitunter recht kompliziert sein. Nutzer, die schon Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt haben, finden sich dagegen schneller zurecht und können sich sogar eine persönliche Benutzeroberfläche zusammenstellen.

Skillshare

Skillshare gehört ebenfalls zu den Platformen, die seit über 10 Jahren online sind. Für den Einstieg empfiehlt sich zunächst das kostenlose Kursangebot. Die Struktur von Skillshare setzt auf eine Mischung aus kurzen Videolektionen, in denen Experten zu diesem Thema zu Wort kommen. Alltägliche Fähigkeiten werden dort ebenso beleuchtet als auch Skills, die darauf abzielen, das berufliche Fortkommen zu sichern.

Linkedin Learning

Linkedin Learning ist in erster Linie dem Erlernen von Fähigkeiten gewidmet, die für den Beruf einen unmittelbaren Nutzen mit sich bringen. Die Plattform spricht daher Angestellte ebenso wie Arbeitgeber an, die ihre Mitarbeiter in bestimmten Bereichen mit weiteren Fähigkeiten ausstatten möchten. Die Demoversion erlaubt es sich mit den Funktionen vertraut zu machen bevor die ersten Kosten anfallen.

Was kann man von zuhause lernen?

Die Möglichkeiten von zuhause zu lernen fallen aktuell bereits sehr umfangreich aus. Klassische Bereiche sind zum Beispiel Videovorlesungen für Studenten oder auch Fortbildungen für bestimmte Berufsgruppen wie zum Beispiel die IT-Branche, die Werbebranche oder auch Journalisten und Content-Kreatoren. Formen des E-Learning umfassen virtuelle Klassenräume ebenso wie Inhalte, die ohne einen Lehrer auskommen und mehr für das autarke Lernen bestimmt sind. In den letzten Jahren haben sich jedoch auch Learning Communitys gebildet. Darin teilen die Mitglieder ihr Wissen miteinander und erhöhen somit das Basiswissen der gesamten Gruppe. Aufgrund des großen Angebots ist es hilfreich sich etwas Zeit für die Recherche zu nehmen, um für die eigenen Zwecke das bestmögliche Angebot zu finden.

Mit welchen Kosten muss man beim E-Learning rechnen?

Die Kosten, die durch das E-Learning entstehen, können sehr unterschiedlich ausfallen. Arbeitnehmer, die an Kursen, Videoseminaren oder anderen Fortbildungen teilnehmen, bekommen diese Weiterbildungsangebote im Allgemeinen vom Arbeitgeber bezahlt. Handelt es sich um eine Fortbildung auf freiwilliger Basis, spielen unterschiedliche Faktoren für die Berechnung der Kosten eine Rolle. Bei Studiengängen sind monatliche Kosten ebenso wie Semesterbeiträge denkbar, um es den Anbietern zu ermöglichen, eine gleichbleibende Qualität des Lernangebots zu gewährleisten. Einige Plattformen funktionieren dagegen auf Basis einer monatlichen Mitgliedschaft. Der Beitrag erlaubt es, Zugriff auf ein größeres Lernangebot zu haben. Zeitgleich bilden die festen Einnahmen die Basis für die Aktualisierung bestehende Lerninhalte sowie Bereitstellung weiterer Angebote.

Fazit

E-Learning ist mehr als nur ein kurzer Trend. Wissen in einen Bestandteil der digitalen Welt zu verwandeln, spiegelt die Entwicklung wider, in welche sich weite Teile des Berufs- oder Privatlebens schon vor einiger Zeit hinentwickelt haben. Die wachsende Anzahl an Angeboten und Plattformen erlaubt es, einen Vergleich anzustellen. Auf diese Weise steigen die Chancen exakt die Angebote zu finden, die den eigenen Zwecken sowie der persönlich bevorzugten Art zu lernen am besten entsprechen.

Wahrscheinlichkeitsrechnung – was, wie wo?

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ist ein wichtiges Instrument, um Risiken zu analysieren und zu minimieren. Doch was genau ist die Wahrscheinlichkeitsrechnung und wie kann sie angewendet werden?

Was ist eine Wahrscheinlichkeit?

Wahrscheinlichkeit ist die Häufigkeit, mit der ein bestimmtes Ereignis oder Ergebnis in einer Stichprobe oder beobachteten Serie auftritt. Wenn beispielsweise die Wahrscheinlichkeit eines Münzwurfes „Kopf“ beträgt, bedeutet dies, dass wir erwarten würden, ungefähr 50 Prozent der Würfe wären „Kopf“.

Einführung in die Wahrscheinlichkeitsrechnung

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ist ein wesentlicher Bestandteil der Statistik und ermöglicht es uns, mit probabilistischen Aussagen umzugehen. In diesem Artikel befassen wir uns zunächst mit den Grundlagen der Wahrscheinlichkeit und sehen uns an, wie sich die Wahrscheinlichkeit verändert, wenn bestimmte Ereignisse eintreten.

Die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses gibt an, wie wahrscheinlich es ist, dass dieses Ereignis eintritt. Man kann sie entweder als Bruch (z.B. 1/2) oder als Dezimalzahl (z.B. 0,5) angeben. Die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses liegt immer zwischen 0 und 1, wobei 0 bedeutet, dass das Ereignis mit Sicherheit nicht eintreten wird und 1 bedeutet, dass das Ereignis mit Sicherheit eintreten wird.
Wenn Sie beispielsweise einen Würfel rollen, gibt es sechs mögliche Ergebnisse: 1, 2, 3, 4, 5 oder 6. Jedes dieser Ergebnisse ist genauso wahrscheinlich, daher hat jedes eine Wahrscheinlichkeit von 1/6.

Wie wird sie berechnet?

Die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses berechnet man, indem man die Anzahl der möglichen Ergebnisse, in denen das Ereignis eintritt, durch die Anzahl aller möglichen Ergebnisse insgesamt dividiert.

Wahrscheinlichkeiten können dabei für verschiedene Ereignisse berechnet werden. Zum Beispiel kann die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines bestimmten Ereignisses berechnet werden, aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass zwei oder mehrere Ereignisse gleichzeitig stattfinden.

Die Berechnung von Wahrscheinlichkeiten basiert auf dem sogenannten Gesetz der großen Zahlen. Dieses Gesetz besagt, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse einer zufälligen Veranstaltung mit der Zeit der Theorie annähern.

Das Gesetz der großen Zahlen ist ein wesentlicher Bestandteil der Wahrscheinlichkeitstheorie. Es besagt, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse einer zufälligen Veranstaltung mit der Zeit der Theorie annähern. Dieses Gesetz ist sehr nützlich, um zu bestimmen, wie wahrscheinlich es ist, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt. Beispielsweise kann es helfen, die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, dass ein bestimmter Würfel beim nächsten Wurf eine Sechs zeigt.

Chi-Quadrat-Test

Der Chi-Quadrat-Test ist ein Test, der verwendet wird, um festzustellen, ob zwei Variablen miteinander verbunden sind. Es gibt verschiedene Arten von Chi-Quadrat-Tests, aber der häufigste ist der unabhängige Chi-Quadrat-Test. Dieser Test wird durchgeführt, um festzustellen, ob es einen Unterschied zwischen zwei Gruppen gibt, zum Beispiel Männer und Frauen oder Jungen und Mädchen.

Der Chi-Quadrat-Test funktioniert, indem er die Anzahl der Beobachtungen in jeder Gruppe mit den erwarteten Anzahl der Beobachtungen vergleicht. Wenn die Anzahl der Beobachtungen in einer Gruppe deutlich von den erwarteten Anzahl abweicht, bedeutet dies, dass es einen Unterschied zwischen den beiden Gruppen gibt.

Anwendungsbeispiele der Wahrscheinlichkeitsrechnung

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ist ein wichtiges Werkzeug in der Statistik. Viele statistische Testverfahren, wie zum Beispiel der oben beschriebene Chi-Quadrat-Test, basieren auf den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit. Auch die Regression, ein wichtiges Verfahren der Statistik, nutzt Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung hat in vielen Bereichen der Mathematik und Physik Anwendung gefunden. In diesem Abschnitt sollen einige Beispiele dafür vorgestellt werden.

Finanzmathematik

In der Finanzmathematik kommt die Wahrscheinlichkeitsrechnung bei der Berechnung von Renditen und Risiken zum Einsatz. Auch beim Börsenhandel wird sie verwendet, um die Wahrscheinlichkeit von Kursentwicklungen zu berechnen.

Roulette Wahrscheinlichkeiten

In der Spielbank oder im Online Casino kann man ebenfalls mit Wahrscheinlichkeiten rechnen. Beispielsweise spricht man beim European bzw. French Roulette von einem RTP-Wert von 97,30% sowie beim American Roulette von 94,74%. Diese Quote gibt an, dass der eingezahlte Betrag bei der Auszahlung über einen längeren Zeitraum mit dieser Wahrscheinlichkeit ausgezahlt wird. Der Unterschied dieser Roulette Wahrscheinlichkeiten wird durch das zweite Zahlenfach 0 bei der amerikanischen Variante begründet. Bei diesem Kesselspiel kann man zudem selbst großen Einfluss auf die Gewinnchance nehmen. Es macht nämlich einen großen Unterschied, ob man auf eine bestimmte Zahl setzt, auf eine Zahlengruppe oder auf Rot/Schwarz bzw. Gerade/Ungerade. Der Bereich rund um Roulette ist bis in kleinste Detail analysiert.

Spiele

Beim Pokern rechnen viele Spieler grob die Wahrscheinlichkeiten aus. Die kann zum Beispiel beim Poker passieren, um seine Chancen besser abzuschätzen. Der Großteil der Spieler verlässt sich aber lieber auf sein Glück und hofft auf einen großen Gewinn.

Physik

In der Physik wird die Wahrscheinlichkeitsrechnung bei der Berechnung von Messfehlern eingesetzt. Sie kann auch dazu verwendet werden, die Wahrscheinlichkeit für bestimmte physikalische Vorgänge zu berechnen, zum Beispiel für die Zerfallszeit eines radioaktiven Isotops.

Wartungsintervalle von Maschinen

Wartungsintervalle von Maschinen sind ein wichtiges Thema in der Instandhaltung. Die Wahl des richtigen Intervalls ist entscheidend für die Effizienz der Instandhaltung und die Kosten der Produktion.

Wartungsintervalle werden in zwei Hauptkategorien unterteilt: Zeit-basierte Intervalle und Laufleistungs-basierte Intervalle. Zeit-basierte Intervalle werden häufig für routinemäßige Wartungsarbeiten ver wendet, wie z.B. das Ölwechseln in einem Fahrzeug. Laufleistungs-basierte Intervalle werden häufig für Arbeiten an Komponenten verwendet, die unter hoher Beanspruchung stehen, wie z.B. die Bremsen in einem Fahrzeug.

Laufleistungs-basierte Intervalle sind in der Regel kürzer als Zeit-basierte Intervalle, da sie sich auf die tatsächliche Nutzung der Komponente beziehen und nicht auf die Zeit, die seit dem letzten Service vergangen ist.
Bei beidem hilft die Statistik den passenden Zeitpunkt zur Wartung / Ersatz zu finden bevor es zu einem Ausfall kommt.

Lustiges zur Wahrscheinlichkeitsrechnung

Es gibt eine ganze Reihe lustiger Zitate und Anekdoten rund um die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Hier sind einige der besten:

„Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert, ist immer 1.“ – Murphy’s Law

„Wahrscheinlichkeit ist die Kunst, zu wissen, welche der zwei möglichen Dinge wahrscheinlicher ist.“ – Mark Twain

„Wenn etwas nicht passieren kann, wird es mit Sicherheit passieren.“ – Finagle’s Law

Wahrscheinlichkeitsrätsel – Urnenrätsel

Ein beliebtes Rätsel in der Wahrscheinlichkeitsrechnung ist das Urnenrätsel. Dabei geht es um zwei Urnen, die jeweils eine bestimmte Anzahl von Kugeln enthalten. In einer der Urnen befinden sich nur weiße Kugeln, in der anderen nur schwarze Kugeln. Nun wird eine der beiden Urnen ausgewählt und eine Kugel ohne Hinsehen herausgenommen. Die Frage ist nun, welche Wahrscheinlichkeit besteht, dass die gezogene Kugel aus der Urne mit den weißen Kugeln stammt?

Dieses Rätsel kann man mit Hilfe des Bayes -Theorem lösen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die gezogene Kugel aus der Urne mit den weißen Kugeln stammt, ist also gleich der Wahrscheinlichkeit, dass die Urne mit den weißen Kugeln ausgewählt wurde, multipliziert mit der Wahrscheinlichkeit, dass eine weiße Kugel aus dieser Urne gezogen wird.

Fazit

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer modernen Welt. Denn ohne sie würden wir nicht in der Lage sein, zu verstehen und zu berechnen, was in unserer Welt passieren könnte.

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ermöglicht es uns, unsere Welt besser zu verstehen und zu gestalten. Denn sie hilft uns, die Dinge zu sehen, die wir sonst nicht sehen würden. Sie zeigt uns, welche Möglichkeiten wir haben und welche Konsequenzen unsere Handlungen haben können.

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ist also ein sehr mächtiges Werkzeug. Und mit ihrer Hilfe können wir unsere Welt verbessern.